Die Olsberger KNEIPP-FIGUREN
sind eine Aktion der Fachwelt Olsberg e.V.

VON DER IDEE
BIS ZUR UMSETZUNG

Die Grundidee, ein signifikantes Alleinstellungsmerkmal in Form einer Galionsfigur für das idyllisch im Strunzertal gelegene Städtchen Olsberg zu schaffen, besteht in seinen Grundzügen schon seit vielen Jahren und geht zeitlich ungefähr mit dem Vorsitz Helmut Schmückers bei der Olsberger Werbegemeinschaft im Jahr 2006 einher. In den darauffolgenden Jahren wurde dieser Gedanke zwar immer wieder mal aufgegriffen, aber nie so konkret, dass er in die Realität umgesetzt wurde. Bis Helmut Schmücker eines schönen Tages im Frühjahr 2015 ein Werbeprospekt einer Herstellerfirma für Figuren jeglicher Art in die Hände „flatterte“.

KNEIPP WIRD ZUM GROSSEN THEMA IN OLSBERG

Zur gleichen Zeit setzte die Olsberg Touristik die Wiederbelebung und Neuinterpretation der Kneipp-Philosophie weit oben auf die Agenda, da Olsberg nach Bad Wörishofen der zweitälteste Kneipp-Kurort Deutschlands ist bzw. in NRW sogar der älteste. Insofern war es mehr als naheliegend, dass die Wahl auf Sebastian Kneipp fiel. Nachdem der Entschluss zur Umsetzung der Olsberger Kneipp-Figuren gefasst war, stand im nächsten Schritt die Gestaltung des Grundmodells bevor, auf Basis dessen die Herstellerfirma später die Nachbildungen anfertigen würde.

DER KÜNSTER JÜRGEN SUBERG WIRD MIT INS BOOT GEHOLT

In diesem Zusammenhang kam schließlich der heimische Maler und Bildhauer Jürgen Suberg ins Spiel, der sich als Künstler auch über die Grenzen des Sauerlandes hinaus einen Namen gemacht hat. Helmut Schmücker stieß bei ihm mit seiner Idee, zahlreiche individuell gestaltete Kneipp-Figuren als Sinnbild einer langen Kneipp-Tradition in Olsberg zu kreieren, sofort auf offene Ohren und konnte ihn für die Anfertigung des Kneipp-Prototyps gewinnen.

DAS LEADER-PROJEKT WIRD AUF DIE REISE GEBRACHT

Was dem Vorstandsvorsitzenden der Fachwelt Olsberg zu diesem Zeitpunkt allerdings noch etwas Sorge bereitete, waren die entstehenden Kosten, da mit der Produktion und der Bemalung der Figuren nun noch ein weiterer Kostenpunkt für die Erstellung des Grundmodells hinzukam. Dementsprechend war es fast ein Wink des Schicksals, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die LEADER-Region Hochsauerland – ein Förderprogramm der EU zur Unterstützung der ländlichen Entwicklung – zum dritten Mal wiedergegründet wurde. Und die Projektidee der Kneipp-Figuren war geradezu prädestiniert, um diese als LEADER-Projekt einstufen zu lassen und einen Finanzierungszuschuss von 65 % zu erhalten. Mit dieser frohen Botschaft im Gepäck konnte sich Helmut Schmücker nun auf die Suche nach potentiellen Befürwortern und Sponsoren machen und konnte damit sogar innerhalb kurzer Zeit so viele Interessenten für sein Vorhaben begeistern, dass nun insgesamt 36 Pfarrer-Kneipp-Figuren in Olsberg und Umgebung aufgestellt werden können.

Nachdem dieses einmalige Projekt dann auch offiziell von der LEADER-Region freigegeben wurde, konnte Jürgen Suberg schließlich loslegen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Sein Vorschlag, einen Pfarrer Kneipp in Aktion zu zeigen, wie er sich eine Kanne kaltes Wasser über das Bein gießt, stieß gleich auf allgemeine Zustimmung. Ersten Skizzen und Zeichnungen folgte auch ein Entwurf in Originalgröße, der nach Abstimmung und enger, konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Beirat der Fachwelt Olsberg in ähnlicher Form als Modell umgesetzt wurde.

DIE KNEIPP-FIGUR ENTSTEHT

Im Februar 2017 war es dann vollbracht: der Archetyp der Kneipp-Figuren wurde fertiggestellt, transportsicher in einer eigens dafür angefertigten Kiste verstaut und auf eine lange Reise zu der Herstellerfirma geschickt, die die Nachbildungen angefertigt hat. Während der rund dreimonatigen Produktionszeit hatten wiederum die Paten der Figuren die Gelegenheit, diese nach ihren ganz eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Derweil haben vor allem die Initiatoren dieses Projektes voller Vorfreude und Enthusiasmus dem Liefertermin am 5. Mai 2017 entgegengefiebert, der sich bereits um ein paar Wochen nach hinten verschoben hatte. Was dann noch folgte, war der individuelle und teils aufwändige Farbanstrich der Figuren, der jeden einzelnen Pfarrer Kneipp zu einem echten Unikat macht.

PRÄSENTATION DER FIGUREN

Den krönenden Abschluss dieses einmaligen und von langer Hand geplanten Projektes stellte nun die offizielle Präsentation der Olsberger Kneipp-Figuren am 10. September 2017 dar, bei der alle 36 Skulpturen das erste und einzige Mal als Gruppe zu sehen sein werden. Alles in allem lässt sich abschließend resümieren, dass im Laufe der ganzen Vorbereitung zwar nicht immer alles glatt gelaufen ist und vor allem Helmut Schmücker den ein oder anderen Stein aus dem Weg räumen musste, um dieses Alleinstellungsmerkmal mit hohem Wiedererkennungswert für Olsberg zu realisieren, aber wie heißt es doch so schön: Ende gut, alles gut!

FACHWELT OLSBERG e.V.  |  Bahnhofstraße 6  |  59939 Olsberg
Telefon +49 29 62 47 58 www.fachwelt-olsberg.de

Kneipp® sowie die Kneipp®-Signets sind eingetragene Marken der Kneipp GmbH Würzburg

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Die Olsberger KNEIPP-FIGUREN sind eine
Aktion der Fachwelt Olsberg e.V.

VON DER IDEE BIS ZUR UMSETZUNG

Die Grundidee, ein signifikantes Alleinstellungsmerkmal in Form einer Galionsfigur für das idyllisch im Strunzertal gelegene Städtchen Olsberg zu schaffen, besteht in seinen Grundzügen schon seit vielen Jahren und geht zeitlich ungefähr mit dem Vorsitz Helmut Schmückers bei der Olsberger Werbegemeinschaft im Jahr 2006 einher. In den darauffolgenden Jahren wurde dieser Gedanke zwar immer wieder mal aufgegriffen, aber nie so konkret, dass er in die Realität umgesetzt wurde. Bis Helmut Schmücker eines schönen Tages im Frühjahr 2015 ein Werbeprospekt einer Herstellerfirma für Figuren jeglicher Art in die Hände „flatterte“.

KNEIPP WIRD ZUM GROSSEN THEMA IN OLSBERG

Zur gleichen Zeit setzte die Olsberg Touristik die Wiederbelebung und Neuinterpretation der Kneipp-Philosophie weit oben auf die Agenda, da Olsberg nach Bad Wörishofen der zweitälteste Kneipp-Kurort Deutschlands ist bzw. in NRW sogar der älteste. Insofern war es mehr als naheliegend, dass die Wahl auf Sebastian Kneipp fiel. Nachdem der Entschluss zur Umsetzung der Olsberger Kneipp-Figuren gefasst war, stand im nächsten Schritt die Gestaltung des Grundmodells bevor, auf Basis dessen die Herstellerfirma später die Nachbildungen anfertigen würde.

DER KÜNSTER JÜRGEN SUBERG WIRD MIT INS BOOT GEHOLT

In diesem Zusammenhang kam schließlich der heimische Maler und Bildhauer Jürgen Suberg ins Spiel, der sich als Künstler auch über die Grenzen des Sauerlandes hinaus einen Namen gemacht hat. Helmut Schmücker stieß bei ihm mit seiner Idee, zahlreiche individuell gestaltete Kneipp-Figuren als Sinnbild einer langen Kneipp-Tradition in Olsberg zu kreieren, sofort auf offene Ohren und konnte ihn für die Anfertigung des Kneipp-Prototyps gewinnen.

DAS LEADER-PROJEKT WIRD AUF DIE REISE GEBRACHT

Was dem Vorstandsvorsitzenden der Fachwelt Olsberg zu diesem Zeitpunkt allerdings noch etwas Sorge bereitete, waren die entstehenden Kosten, da mit der Produktion und der Bemalung der Figuren nun noch ein weiterer Kostenpunkt für die Erstellung des Grundmodells hinzukam. Dementsprechend war es fast ein Wink des Schicksals, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die LEADER-Region Hochsauerland – ein Förderprogramm der EU zur Unterstützung der ländlichen Entwicklung – zum dritten Mal wiedergegründet wurde. Und die Projektidee der Kneipp-Figuren war geradezu prädestiniert, um diese als LEADER-Projekt einstufen zu lassen und einen Finanzierungszuschuss von 65 % zu erhalten. Mit dieser frohen Botschaft im Gepäck konnte sich Helmut Schmücker nun auf die Suche nach potentiellen Befürwortern und Sponsoren machen und konnte damit sogar innerhalb kurzer Zeit so viele Interessenten für sein Vorhaben begeistern, dass nun insgesamt 36 Pfarrer-Kneipp-Figuren in Olsberg und Umgebung aufgestellt werden können.

Nachdem dieses einmalige Projekt dann auch offiziell von der LEADER-Region freigegeben wurde, konnte Jürgen Suberg schließlich loslegen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Sein Vorschlag, einen Pfarrer Kneipp in Aktion zu zeigen, wie er sich eine Kanne kaltes Wasser über das Bein gießt, stieß gleich auf allgemeine Zustimmung. Ersten Skizzen und Zeichnungen folgte auch ein Entwurf in Originalgröße, der nach Abstimmung und enger, konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Beirat der Fachwelt Olsberg in ähnlicher Form als Modell umgesetzt wurde.

DIE KNEIPP-FIGUR ENTSTEHT

Im Februar 2017 war es dann vollbracht: der Archetyp der Kneipp-Figuren wurde fertiggestellt, transportsicher in einer eigens dafür angefertigten Kiste verstaut und auf eine lange Reise zu der Herstellerfirma geschickt, die die Nachbildungen angefertigt hat. Während der rund dreimonatigen Produktionszeit hatten wiederum die Paten der Figuren die Gelegenheit, diese nach ihren ganz eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Derweil haben vor allem die Initiatoren dieses Projektes voller Vorfreude und Enthusiasmus dem Liefertermin am 5. Mai 2017 entgegengefiebert, der sich bereits um ein paar Wochen nach hinten verschoben hatte. Was dann noch folgte, war der individuelle und teils aufwändige Farbanstrich der Figuren, der jeden einzelnen Pfarrer Kneipp zu einem echten Unikat macht.

PRÄSENTATION DER FIGUREN

Den krönenden Abschluss dieses einmaligen und von langer Hand geplanten Projektes stellte die offizielle Präsentation der Olsberger Kneipp-Figuren am 10. September 2017 dar, bei der alle 36 Skulpturen das erste und einzige Mal als Gruppe zu sehen sein werden. Alles in allem lässt sich abschließend resümieren, dass im Laufe der ganzen Vorbereitung zwar nicht immer alles glatt gelaufen ist und vor allem Helmut Schmücker den ein oder anderen Stein aus dem Weg räumen musste, um dieses Alleinstellungsmerkmal mit hohem Wiedererkennungswert für Olsberg zu realisieren, aber wie heißt es doch so schön: Ende gut, alles gut!

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KNEIPP WIRD ZUM GROSSEN THEMA IN OLSBERG

Zur gleichen Zeit setzte die Olsberg Touristik die Wiederbelebung und Neuinterpretation der Kneipp-Philosophie weit oben auf die Agenda, da Olsberg nach Bad Wörishofen der zweitälteste Kneipp-Kurort Deutschlands ist bzw. in NRW sogar der älteste. Insofern war es mehr als naheliegend, dass die Wahl auf Sebastian Kneipp fiel. Nachdem der Entschluss zur Umsetzung der Olsberger Kneipp-Figuren gefasst war, stand im nächsten Schritt die Gestaltung des Grundmodells bevor, auf Basis dessen die Herstellerfirma später die Nachbildungen anfertigen würde.

DER KÜNSTER JÜRGEN SUBERG WIRD MIT INS BOOT GEHOLT

In diesem Zusammenhang kam schließlich der heimische Maler und Bildhauer Jürgen Suberg ins Spiel, der sich als Künstler auch über die Grenzen des Sauerlandes hinaus einen Namen gemacht hat. Helmut Schmücker stieß bei ihm mit seiner Idee, zahlreiche individuell gestaltete Kneipp-Figuren als Sinnbild einer langen Kneipp-Tradition in Olsberg zu kreieren, sofort auf offene Ohren und konnte ihn für die Anfertigung des Kneipp-Prototyps gewinnen.

DAS LEADER-PROJEKT WIRD AUF DIE REISE GEBRACHT

Was dem Vorstandsvorsitzenden der Fachwelt Olsberg zu diesem Zeitpunkt allerdings noch etwas Sorge bereitete, waren die entstehenden Kosten, da mit der Produktion und der Bemalung der Figuren nun noch ein weiterer Kostenpunkt für die Erstellung des Grundmodells hinzukam. Dementsprechend war es fast ein Wink des Schicksals, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die LEADER-Region Hochsauerland – ein Förderprogramm der EU zur Unterstützung der ländlichen Entwicklung – zum dritten Mal wiedergegründet wurde. Und die Projektidee der Kneipp-Figuren war geradezu prädestiniert, um diese als LEADER-Projekt einstufen zu lassen und einen Finanzierungszuschuss von 65 % zu erhalten. Mit dieser frohen Botschaft im Gepäck konnte sich Helmut Schmücker nun auf die Suche nach potentiellen Befürwortern und Sponsoren machen und konnte damit sogar innerhalb kurzer Zeit so viele Interessenten für sein Vorhaben begeistern, dass nun insgesamt 36 Pfarrer-Kneipp-Figuren in Olsberg und Umgebung aufgestellt werden können.

Nachdem dieses einmalige Projekt dann auch offiziell von der LEADER-Region freigegeben wurde, konnte Jürgen Suberg schließlich loslegen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Sein Vorschlag, einen Pfarrer Kneipp in Aktion zu zeigen, wie er sich eine Kanne kaltes Wasser über das Bein gießt, stieß gleich auf allgemeine Zustimmung. Ersten Skizzen und Zeichnungen folgte auch ein Entwurf in Originalgröße, der nach Abstimmung und enger, konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Beirat der Fachwelt Olsberg in ähnlicher Form als Modell umgesetzt wurde.

DIE KNEIPP-FIGUR ENTSTEHT

Im Februar 2017 war es dann vollbracht: der Archetyp der Kneipp-Figuren wurde fertiggestellt, transportsicher in einer eigens dafür angefertigten Kiste verstaut und auf eine lange Reise zu der Herstellerfirma geschickt, die die Nachbildungen angefertigt hat. Während der rund dreimonatigen Produktionszeit hatten wiederum die Paten der Figuren die Gelegenheit, diese nach ihren ganz eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Derweil haben vor allem die Initiatoren dieses Projektes voller Vorfreude und Enthusiasmus dem Liefertermin am 5. Mai 2017 entgegengefiebert, der sich bereits um ein paar Wochen nach hinten verschoben hatte. Was dann noch folgte, war der individuelle und teils aufwändige Farbanstrich der Figuren, der jeden einzelnen Pfarrer Kneipp zu einem echten Unikat macht.

PRÄSENTATION DER FIGUREN

Den krönenden Abschluss dieses einmaligen und von langer Hand geplanten Projektes stellte nun die offizielle Präsentation der Olsberger Kneipp-Figuren am 10. September 2017 dar, bei der alle 36 Skulpturen das erste und einzige Mal als Gruppe zu sehen sein werden. Alles in allem lässt sich abschließend resümieren, dass im Laufe der ganzen Vorbereitung zwar nicht immer alles glatt gelaufen ist und vor allem Helmut Schmücker den ein oder anderen Stein aus dem Weg räumen musste, um dieses Alleinstellungsmerkmal mit hohem Wiedererkennungswert für Olsberg zu realisieren, aber wie heißt es doch so schön: Ende gut, alles gut!

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Die Grundidee, ein signifikantes Alleinstellungsmerkmal in Form einer Galionsfigur für das idyllisch im Strunzertal gelegene Städtchen Olsberg zu schaffen, besteht in seinen Grundzügen schon seit vielen Jahren und geht zeitlich ungefähr mit dem Vorsitz Helmut Schmückers bei der Olsberger Werbegemeinschaft im Jahr 2006 einher. In den darauffolgenden Jahren wurde dieser Gedanke zwar immer wieder mal aufgegriffen, aber nie so konkret, dass er in die Realität umgesetzt wurde. Bis Helmut Schmücker eines schönen Tages im Frühjahr 2015 ein Werbeprospekt einer Herstellerfirma für Figuren jeglicher Art in die Hände „flatterte“.

KNEIPP WIRD ZUM
GROSSEN THEMA IN OLSBERG

Zur gleichen Zeit setzte die Olsberg Touristik die Wiederbelebung und Neuinterpretation der Kneipp-Philosophie weit oben auf die Agenda, da Olsberg nach Bad Wörishofen der zweitälteste Kneipp-Kurort Deutschlands ist bzw. in NRW sogar der älteste. Insofern war es mehr als naheliegend, dass die Wahl auf Sebastian Kneipp fiel. Nachdem der Entschluss zur Umsetzung der Olsberger Kneipp-Figuren gefasst war, stand im nächsten Schritt die Gestaltung des Grundmodells bevor, auf Basis dessen die Herstellerfirma später die Nachbildungen anfertigen würde.

DER KÜNSTER JÜRGEN SUBERG
WIRD MIT INS BOOT GEHOLT

In diesem Zusammenhang kam schließlich der heimische Maler und Bildhauer Jürgen Suberg ins Spiel, der sich als Künstler auch über die Grenzen des Sauerlandes hinaus einen Namen gemacht hat. Helmut Schmücker stieß bei ihm mit seiner Idee, zahlreiche individuell gestaltete Kneipp-Figuren als Sinnbild einer langen Kneipp-Tradition in Olsberg zu kreieren, sofort auf offene Ohren und konnte ihn für die Anfertigung des Kneipp-Prototyps gewinnen.

DAS LEADER-PROJEKT WIRD
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Was dem Vorstandsvorsitzenden der Fachwelt Olsberg zu diesem Zeitpunkt allerdings noch etwas Sorge bereitete, waren die entstehenden Kosten, da mit der Produktion und der Bemalung der Figuren nun noch ein weiterer Kostenpunkt für die Erstellung des Grundmodells hinzukam. Dementsprechend war es fast ein Wink des Schicksals, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die LEADER-Region Hochsauerland – ein Förderprogramm der EU zur Unterstützung der ländlichen Entwicklung – zum dritten Mal wiedergegründet wurde. Und die Projektidee der Kneipp-Figuren war geradezu prädestiniert, um diese als LEADER-Projekt einstufen zu lassen und einen Finanzierungszuschuss von 65 % zu erhalten. Mit dieser frohen Botschaft im Gepäck konnte sich Helmut Schmücker nun auf die Suche nach potentiellen Befürwortern und Sponsoren machen und konnte damit sogar innerhalb kurzer Zeit so viele Interessenten für sein Vorhaben begeistern, dass nun insgesamt 36 Pfarrer-Kneipp-Figuren in Olsberg und Umgebung aufgestellt werden können.

Nachdem dieses einmalige Projekt dann auch offiziell von der LEADER-Region freigegeben wurde, konnte Jürgen Suberg schließlich loslegen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Sein Vorschlag, einen Pfarrer Kneipp in Aktion zu zeigen, wie er sich eine Kanne kaltes Wasser über das Bein gießt, stieß gleich auf allgemeine Zustimmung. Ersten Skizzen und Zeichnungen folgte auch ein Entwurf in Originalgröße, der nach Abstimmung und enger, konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Beirat der Fachwelt Olsberg in ähnlicher Form als Modell umgesetzt wurde.

DIE KNEIPP-FIGUR ENTSTEHT

Im Februar 2017 war es dann vollbracht: der Archetyp der Kneipp-Figuren wurde fertiggestellt, transportsicher in einer eigens dafür angefertigten Kiste verstaut und auf eine lange Reise zu der Herstellerfirma geschickt, die die Nachbildungen angefertigt hat. Während der rund dreimonatigen Produktionszeit hatten wiederum die Paten der Figuren die Gelegenheit, diese nach ihren ganz eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Derweil haben vor allem die Initiatoren dieses Projektes voller Vorfreude und Enthusiasmus dem Liefertermin am 5. Mai 2017 entgegengefiebert, der sich bereits um ein paar Wochen nach hinten verschoben hatte. Was dann noch folgte, war der individuelle und teils aufwändige Farbanstrich der Figuren, der jeden einzelnen Pfarrer Kneipp zu einem echten Unikat macht.

PRÄSENTATION DER FIGUREN

Den krönenden Abschluss dieses einmaligen und von langer Hand geplanten Projektes stellte nun die offizielle Präsentation der Olsberger Kneipp-Figuren am 10. September 2017 dar, bei der alle 36 Skulpturen das erste und einzige Mal als Gruppe zu sehen sein werden. Alles in allem lässt sich abschließend resümieren, dass im Laufe der ganzen Vorbereitung zwar nicht immer alles glatt gelaufen ist und vor allem Helmut Schmücker den ein oder anderen Stein aus dem Weg räumen musste, um dieses Alleinstellungsmerkmal mit hohem Wiedererkennungswert für Olsberg zu realisieren, aber wie heißt es doch so schön: Ende gut, alles gut!

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